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Perlen

Eine Kette aus natürlich gewachsenen Perlen gehörte vor gut 100 Jahren noch zum absoluten Luxus. Perlen waren Seltenheiten. Doch seit 1915 die Japaner die Zuchtperlen entwickelten, wurde die Perlenketten einigermaßen bezahlbar. Als Zuchtperle gilt eine Perle, die im Inneren einer Perlmuschel aus einem eingesetzten Perlmuttkern entsteht.

Perlen sind empfindlich

Ob natürlich gewachsen oder gezüchtet: Perlen sind Naturprodukte und längst nicht so robust, wie manch einer glaubt. Perlen vertragen keine Kosmetika, sagt Dr. Christianne Weber-Stöber von der Deutschen Goldschmiedesellschaft in Hanau:
“Perlen sind empfindlich was Haarspray oder Schönheitscremes angeht. Kosmetika sollte man nicht in Kontakt mit Perlen bringen. Auch trockene Luft ist nicht angebracht.”

Ein Sonnenbad nimmt jeder Perle den Glanz – ob als Kette um den Hals getragen oder als Ring am Finger. Für den Strandurlaub ist Perlenschmuck daher denkbar ungeeignet, denn gerade Sonnenschutz- oder Bräunungsmittel verfärben die Oberfläche. Das gilt übrigens auch für Kunstperlen.

Leicht verschmutzte Perlen erhalten wieder ihren Glanz, wenn Sie die Kette nach dem Tragen mit einem weichen Tuch abreiben – oder bei starker Verschmutzung auch in ein Seifenbad legen. Doch das übersteht die Kette nur ohne Schaden, wenn sie fest geknüpft ist.
Es ist wichtig, dass man bei der Perlenkette überprüft, ob sie vollständig geknüpft ist. Das ist der Fall, wenn einzelne Knoten zwischen den Perlen sind. Das verhindert auch beim Reißen der Kette, dass sich alle Perlen auf einmal lösen.

Die pralle Sonne bekommt auch dem roten Korallenschmuck schlecht, der jetzt wieder in Mode kommt. Er verblasst, wird matt und verliert den Glanz. Das gleiche gilt auch für Opale, die – als Ring gefasst – nichts für den Strandurlaub sind

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