Haushaltstipps

Wie kann ich Edelstahl richtig pflegen?

Edelstahl ist ein Klassiker in der Küche: robust und pflegeleicht, bewährt für Spüle, Töpfe und Besteck. Auch für Kerzenleuchter, Vasen oder Schalen wird Edelstahl immer beliebter, denn im Gegensatz zu Silber läuft er nicht an. Doch für spiegelnden Glanz ist die richtige Pflege wichtig.

Damit aus Stahl rostfreier Edelstahl wird, muss man weitere Metalle zusetzen. Das nennt man dann Legierung. Es gibt zur Zeit 120 verschiedene Edelstahl-Legierungen. Am bekanntesten ist die mit der Bezeichnung 18/10, das bedeutet Edelstahl mit 18 % Chrom- und 10 % Nickel-Anteil.

Generell ist Edelstahl robust und pflegeleicht. Man sollte jedoch keinesfalls Scheuerpulver nehmen, weil man dadurch feinste Kratzer einreibt und die Schutzschicht des Edelstahls beschädigt. Besser sind spezielle Reinigungsmittel, meistens als Pflegemilch.
Manchmal gibt es Gratisproben. Es lohnt sich, verschiedene Mittel zu probieren, denn je nach Art des Edelstahls wirken die einen besser als die anderen. Es reicht aus, die teuren Spezialmittel ein paar Mal im Monat anzuwenden. Sie hinterlassen einen dünnen Schutzfilm. Für die tägliche Reinigung genügen dann Mikrofasertücher und klares Wasser oder Spülmittel.

Edelstahl in der Spülmaschine
Man kann Besteck und Töpfe natürlich auch in die Spülmaschine stellen. Sie werden makellos sauber, wenn man die Maschine nach dem Spülgang öffnet, damit der Wasserdampf entweichen kann. Am besten geben Sie ein Handtuch direkt auf das Besteck, so bilden sich keine Ränder vom Kondenswasser.

Tipps gegen hässliche Spuren am Topfboden
Stark verkrustete Töpfe weicht man am besten mit warmem Wasser und Spülmittel ein. Auf keinen Fall Stahlwolle nehmen, dadurch kann man feine Rostpartikel in den Edelstahl reiben. Besser sind Edelstahlspiralen. Man feuchtet sie an und reibt dann vorsichtig die Verkrustungen ab.
Auch mit Kochsalz muss man vorsichtig sein. Es kann sich in den Topfboden einfressen. Deshalb sollte man nie das Salz in den Topf geben und mit kaltem Wasser auffüllen, sondern erst das Wasser zum Kochen bringen und dann salzen.

Solche bläulichen oder perlmuttfarbigen Anlauffarben lassen sich ebenso wie Kalkschleier mit einer 10 %igen Zitronensäure-Lösung oder einem Spülmaschinenreiniger entfernen.