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Bärlauch statt Knoblauch benutzt

 Der Bärlauch ist eine sehr alte wiederendeckte Gemüsepflanze, Gewürzpflanze und Heilpflanze. Das Kraut wird in der gesunden Küche oft anstelle von Knoblauch benutzt, da die Blätter ein intensives Knoblaucharoma und Knoblauchgeschmack besitzen.

Der Vorteil von Bärlauch lieg auf der Hand, denn man kann den Genuss nicht noch Stunden später riechen, was einen besonderen Vorteil hat wenn wenn man ständig mit vielen Menschen zum Beispiel bei der Arbeit, etc zu tun hat und seine Umwelt nicht zu sehr belasten will! Den Bärlauch können Sie gut für Kräuterquark, Kartoffeln, in Suppen und Soßen oder im einem Salat, in dem Sie sonst gerne Knoblauch benutzen, verwenden.

Bitte nicht mitkochen

Da das Gewürzkraut beim Erhitzen sehr wertvolle Geschmackstoffe seinen hohen Vitamin-C-Gehalt einbüßt, sollte es feingehackt und roh zu den Speisen gegeben werden. Vorallem werden durch die Hitzeeinwirkung die schwefelhaltigen Stoffe verändert, welche für Geschmack und Heilwirkung sehr entscheidend sind

Achtung! Fatalerweise ähneln die jungen Blätter des Bärlauchs denen vom giftigen Maiglöckchen und der sehr giftigen Herbstzeitlose

Wenn Sie zu den Menschen gehören die gerne in den Wald gehen und dort Ihre Kräuter selber sammeln sollten Sie bei Bärlauch, denn Sie etwa ab Anfang April sammeln können, etwas Vorsicht walten lassen!
Sehr schnell kann es passieren, dass man das schmackhafte Kraut mit einem Maiglöckchen oder Herbstzeitlose verwechselt und dies kann im Extremfall sogar absolut tötlich sein!
Um Bärlauch von giftigen Doppelgängern zu unterscheiden, reicht es in der Regel, ein Stückchen Blatt zwischen den Fingern zu zerreiben.
Tritt dann nicht der für Bärlauch typische knoblauchartige Geruch auf, sollte man das Kraut lieber stehen lassen und die Hände sofort gründlich reinigen.
Auch die Geruchsprobe hat ihre Tücken. Wenn nämlich der Lauchgeruch von einem vorangegangenen Test noch an den Händen haftet, kann dies zu einem falschen Ergebnis verleiten.
Bärlauch-Sammler sollten also die Pflanze mit all ihren Merkmalen gut kennen, um sie sicher von den Doppelgängern unterscheiden zu können.
Sollten Sie auch nur den geringsten Zweifel an der Echtheit des Bärlauches haben verzichten Sie besser auf den Verzehr.
Es gibt aber auch noch eine sichere Möglichkeit, sich dieser Vergiftungsgefahr zu entziehen, ohne auf Bärlauch zu verzichten: Immer mehr Gemüsehändler bieten Bärlauch an, der aus kontrollierten Kulturen stammt. Außerdem besteht die Möglichkeit, Pflanzen im Gartenfachhandel zu beziehen und sie dann im Garten selbst anzubauen.
Aus eigner Erfahrung muß ich Sie allerdings warnen, die Vermehrung der Bärlauchpflanzen ist sehr groß!!!

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